Zsuzsa Bánk
Mark Z. Danielewski
Ulrike Draesner
Oswald Egger
Sylvia Geist
Peter Greenaway
Sophia Kennedy
Hanif Kureishi
Ulli Lust
Clara Luzia
Tristan Marquardt
Friederike Mayröcker
Scott McCloud
Hanne Ørstavik
Judith Nika Pfeifer
Teresa Präauer
Franz Schuh
Craig Thompson
Bastien Vivès
Peter von Matt
Jan Wagner
Jeanette Winterson
 

Ajgi Gennadij

Gennadij Ajgi, geb. 1934 in Schajmurshino, Tschuwaschien. 1953 Beginn des Studiums am Gorki-Literaturinstitut in Moskau. 1958 Ausschluß, da seine Gedichte „die Methode des Sozialistischen Realismus“ untergruben. 1949 waren bereits Gedichte in tschuwaschischer Sprache erschienen. Auf Anraten von Boris Pasternak begann Ajgi ab 1960 russisch zu schreiben. Ab 1961 erste Publikationen in russischer Sprache, vorgestellt von Michail Swetlow. Arbeit im Moskauer Literaturmuseum, keine weitere Publikationsmöglichkeit. Ab 1967 Buchpublikationen außerhalb Russlands, z.B. in der CSSR, Deutschland und Frankreich. Dort erschien 1982 eine vom Autor betreute Werkedition in russischer Sprache (Vorwort von Pierre Emmanuel). Ajgi wurde mehrfach für sein Werk geehrt. So erhielt er 1972 den Poesie-Preis der Académie Francaise, 1980 war er Preisträger der ungarischen Agentur ARTJUS, 1989 des polnischen P.E.N. 1993 erhielt er den Petrarca-Preis und 1996 den N.C. Kaser-Lyrik-Preis. Er lebt in Moskau. Seine Gedichte sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Auf Deutsch erschien zuletzt Aus Feldern Russland, Gedichte, übertragen von Felix Philipp Ingold, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1991, und die zweibändige Werkauswahl Mit Gesang: Zur Vollendung, edition per procura, Wien-Lana 1995, und Blätter in den Wind, edition per procura, Wien-Lana 1998, herausgegeben von Felix Philipp Ingold.

kolik 29