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... Eine Tradition der literarischen Missgunst und der intelligenten Sottise hat
vor allen die Literaturzeitschrift "Kolik" ausgebildet, die ihrem Namen
seit fünf Jahren alle Ehre macht....
Michael Braun, Zeitschriftenlese 8/2001
Saarländischer Rundfunk
... Man versteht sich nach guter Tradition als Zeitschrift von und für
Autoren, als Versuchsfläche für literarische Grundlagenforschung:
Junge Schreibenden, die noch keinen Markt, keine Buchpublikation vorzuweisen
haben, bietet kolik ein erstes Forum, Seite an Seite mit renommierten Kollegen,
Die Lust am Neuen, Behauptung eines literarischen Raums jenseits vom Denken
in Verkaufsziffern ist das erklärte Ziel. Eine außergewöhnlich
interessante Mischung erstveröffentlichter Texte versammelt das eben erschienene
Heft 14 ...
Cornelia Niedermeier, Der Standard, 17.4.2001
... die ausgezeichnete Literaturzeitschrift "Kolik"....
Richard Reichensperger, Der Standard, 6.3.2001
...Die "Kolik" ... schwimmt sichtbar gegen den Strom der Zeit: Auf
Grafik, vom Text ablenkende Illustration oder Textgliederungspipapo wie Zwischentitel
wird großzügig verzichtet, dafür gehören ausgezeichnete
Autoren wie Werner Kofler, Antonio Fian oder Helmut Eisendle zur Stammbesetzung...
Profil, 7.6.1999
..."Kolik"...kultiviert den literarischen Wutausbruch, die stilsichere
Raserei gegen Feinde im Literaturbetrieb...
Michael Braun, Basler Zeitung, 16.8.1999
...beste Beispiele für zeitgenössische Literatur.
Buchkultur, 58/2-1999
... wenn nur mehr Proteste, Revolutionen und Schismen so erfreuliche Früchte
trügen!
Helmut Ploebst, Die Presse, 21.3.1998
...Welche Literaturzeitschrift ist nicht aufgrund von krampfartigem Leibschmerz,
also Kolik, gegründet worden?...
Stuttgarter Zeitung, 20.2. 1998
...Kolik ... Typisch österreichisch diese Neigung zu bildhaft übertreibenden
Titeln, die Autoren vor schier unlösbare Aufgabe stellt: Welcher literarische
Text kann auch nur ansatzweise den Schmerzen die Waage halten, ... die eine
Nierenkolik verursachen?...
Michael Buselmeier, Frankfurter Rundschau, 24.1.1998
...Die Zeitschrift positioniert sich, wo das "Wespennest" einmal war,
"Literatur und Kritik" nicht hinmöchte und die "manuskripte"
nicht hingehören...
Christian Seiler, Profil, 12.1.1998
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