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Die Zeitschrift kolik entsteht aus dem Wunsch heraus, jener Literatur und vor allem auch jenem Diskurs über Literatur, die nicht den Kriterien und den Anforderungen des Marktes entsprechen, weil sie zu kritisch, zu polemisch, zu anspruchsvoll sind, einen Ort zu geben. Sie entsteht als Reaktion auf den Zwang zur Gefälligkeit, zur Lobhudelei und zum Konsens, der einem nicht nur als Angst vor Geschäftsstörung, sondern auch als falsch verstandene Solidariät begegnet, und der nicht nur jede Kritik im Keim erstickt, sondern letztlich auch der Literatur schadet, weil er jedes Nachdenken über sie und ihre Bedingungen verhindert. [... zu kolik]



Kafka-Käfer-Anzeige Das ist nicht eben eine Schokolade für zwischendurch, sondern ein ordentlicher Schokoriegel.

[Kafka-Käfer]


Schreibwerkstatt Langschlag im August und September 2009 mit Evelyn Schlag, Robert Schindel, Gustav Ernst
[www.schreibkunst.at]


Antonio Fian / Hansi Linthaler: Kulturklima


...Welche Literaturzeitschrift ist nicht aufgrund von krampfartigem Leibschmerz, also Kolik, gegründet worden?...
Stuttgarter Zeitung, 20.2. 1998 [... presse]


kolik.film ist ein Spin-Off der österreichischen Literaturzeitschrift kolik und steht für eine vertiefende Auseinandersetzung mit Film. Das bedeutet für uns: Film als künstlerische, gesellschaftliche und politische Praxis ernst zu nehmen und ihm den entsprechenden publizistischen Raum zu geben. Jedes Heft widmet sich demnach in zwei bis drei ausführlichen Schwerpunkten aktuellen Themen und Fragestellungen. Diese Analysen, Interviews und Essays werden in fixen Rubriken um kürzere Textsorten ergänzt.
www.kolikfilm.at


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ISSN 1560-6775