Die Zeitschrift kolik entsteht aus dem Wunsch heraus,
jener Literatur und vor allem auch jenem Diskurs über
Literatur, die nicht den Kriterien und den Anforderungen
des Marktes entsprechen, weil sie zu kritisch, zu polemisch,
zu anspruchsvoll sind, einen Ort zu geben. Sie entsteht
als Reaktion auf den Zwang zur Gefälligkeit, zur
Lobhudelei und zum Konsens, der einem nicht nur als
Angst vor Geschäftsstörung, sondern auch als
falsch verstandene Solidariät begegnet, und der
nicht nur jede Kritik im Keim erstickt, sondern letztlich
auch der Literatur schadet, weil er jedes Nachdenken
über sie und ihre Bedingungen verhindert.
[... zu kolik]
Ein Symposium des INSTITUTS FÜR SPRACHKUNST der Universität für angewandte Kunst Wien
[Die Praxis des Schreibens]
Schreibwerkstatt Langschlag im August und September 2012 mit Evelyn Schlag, Robert Schindel, Gustav Ernst
[www.schreibwerkstatt.at]
Antonio Fian / Hansi Linthaler: Kulturklima
...Welche Literaturzeitschrift ist nicht aufgrund von krampfartigem Leibschmerz,
also Kolik, gegründet worden?...
Stuttgarter Zeitung, 20.2. 1998 [... presse]
kolik.film ist ein Spin-Off
der österreichischen Literaturzeitschrift kolik und steht für eine
vertiefende Auseinandersetzung mit Film. Das bedeutet für uns: Film als
künstlerische, gesellschaftliche und politische Praxis ernst zu nehmen
und ihm den entsprechenden publizistischen Raum zu geben. Jedes Heft widmet
sich demnach in zwei bis drei ausführlichen Schwerpunkten aktuellen Themen
und Fragestellungen. Diese Analysen, Interviews und Essays werden in fixen Rubriken
um kürzere Textsorten ergänzt.
www.kolikfilm.at
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